DIE YING, WEI UND SHU PUNKTE

By drkarlquint

„Wenn die Störung im Bereich des Blutes liegt, soll man die Punkte Ying stechen. Wenn man auf die Energie einwirken will, soll man die Punkte Wei stechen. Wenn ein Meridian im oberen Bereich des Körpers in Fülle ist, während der untere Bereich in Leere ist, ist ein Sekundärgefäß, der die Verbindung stört, daran schuld. Dieses Gefäß ist horizontal, in der Höhe des entsprechenden Shu Punktes. Da spürt man eine Verhärtung. In diesem Fall soll man sofort stechen.“ (Nei Jing Ling Shu, Kap.1)

In diesem Kontext sind als Shu-Punkte alle Meridian-Punkte bezeichnet, die 365 Punkte, und nicht die Antiken Shu-Punkte. Der Hauptmeridianteil des Punktes wird als Ying-Punkt bezeichnet, weil im Hauptmeridian Ying-Qi(*) fließt und der Tendinomuskulärteil wird als Wei-Punkt bezeichnet, weil im Tendinomuskulären Bereich Wei-Qi fließt. Die Verbindung-Gefäße (Luo-Gefäße) sind an den Hauptmeridianteil gebunden; dieser besitzt Transport (Shu)-Funktion. Die Verhärtung ist als ein Knoten tief im Hypoderm zu spüren.

(*)Ying-Qi ist eng mit Blut (Xue) verbunden

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